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Einleitung | Zahlenmystik | LinksDie Mathematiker des Altertums haben Zahlen oft als Symbole kosmischer und göttlicher Schicksalsfügungen beschrieben. Sie hielten sie nicht für leblose Zeichen, sondern für lebendige Sinnbilder der Energie, der Persönlichkeit und besonderer Wirkkräfte. Jene Mathematiker behaupten also - und viele von uns sind geneigt, das auch heute noch zu glauben -, daß hinter jeder Zahl ein besonderes Potential stecke, das unser persönliches Wachstum deutlich beeinflussen und sich auf unsere Entwicklung auswirken könne. Zudem wurde angenommen, daß die Zahlen in unserem Leben planmäßig und durch Vorsehung geregelt erscheinen. Trifft dies zu, so haben sie für jeden von uns eine große Bedeutung.
Nach dem Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" ist "42" die Antwort auf die "Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest". In der Handlung wurde der Computer Deep Thought damit beauftragt, die Antwort auf die Frage aller Fragen, "die Antwort auf das Leben, auf das Universum, auf Alles" zu errechnen. Nach 7,5 Millionen Jahren gab Deep Thought die Antwort "Zweiundvierzig" sowie den Hinweis, dass die Erklärung dieser Antwort sich ergibt, wenn die eigentliche Frage erst hinreichend formuliert sei. "I think the problem, to be quite honest with you, is that you've never actually known what the question is". Zur Formulierung der Frage wurde ein noch größerer Computer gebaut (die Erde), welcher seine Aufgabe aber nie vollenden konnte. Allerdings gelingt es Arthur Dent, als er auf der prähistorischen Erde gestrandet ist, mit Hilfe eines selbstgeschnitzten Scrabblespiels und den Urmenschen die Frage zu legen. Da die Urmenschen auf der Erde leben und somit Teil des "Computers Erde" seien und deshalb jeder Mensch die Antwort enthalte, müssten sie die Frage kennen. Paradoxerweise lautet die Frage "Wieviel ist neun multipliziert mit sechs". Da dies nach herkömmlicher Mathematik nicht richtig ist, erlaubt dies viele Interpretationen.
Douglas Adams schrieb in einem Usenet-Beitrag 1993 auf die Frage warum die Antwort "42" sei: "Die Antwort darauf ist ganz einfach. Es war ein Scherz. Es musste eine Zahl sein, eine normale, kleine Zahl, und ich wählte diese. Binäre Darstellungen, Basis 13, Tibetanische Mönche, das ist alles kompletter Unsinn. Ich saß an meinem Schreibtisch, sah in den Garten und dachte '42 geht' Ich schrieb es. Ende der Geschichte." In einem Interview um 1998 wurde er gefragt, ob er dieses Werk wieder so schreiben würde. Er erklärte damals nach vielem Zögern und Nachhaken, es gäbe einen großen Fehler in seinem Werk. Die Antwort sei eigentlich "36" und nicht "42". Ob das damals so ernst gemeint war? Teilweise wird die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest nicht mehr mit "42", sondern scherzhaft mit "Inflationsbedingt ist die Antwort inzwischen 43" beantwortet. Nächstes Kapitel: Die 42 im Alltag |
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