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Vogon [Lebensform]

Vogonen sind eine der unausstehlichsten Rassen im ganzen Universum - mies gelaunt, bürokratisch, aufdringlich und gefühllos.
Der Anhalter empfiehlt: Auf gar keinem Fall erlaube man einem Vogonen, dass er einem Gedichte vorliest.

Eine Beschreibung der vogonischen Geschichte aus dem Anhalter:
"Die Vogonen sind vor Billionen von Jahren aus den trägen Urmeeren von Vogsphäre gekrochen und lagen schnaufend und keuchend an den jungfräulichen Gestaden des Planeten...
Als an jenem Morgen die ersten Strahlen der hellen jungen Sonne namens Vogsol sie beschien, da war es, als hätten die Mächte der Evolution sie dort und damals einfach aufgegeben, sich mit Schaudern von ihnen abgewandt und sie als einen grässlichen und bedauerlichen Fehler abgeschrieben. Sie entwickelten sich nie mehr weiter: niemals hätten sie überleben dürfen. Dass sie es trotzdem taten, verdanken sie gewissermaßen ihrer dickschädeligen, schwerfälligen Sturheit.
Evolution? fragten sie sich. Wozu denn? Und was die Natur ihnen vorenthalten hatte, darauf verzichteten sie einfach, bis sie in der Lage waren, die größeren anatomischen Nachteile durch chirurgische Eingriffe zu korrigieren. Inzwischen hatten die Naturkräfte auf dem Planeten Vogsphäre eifrig Überstunden gemacht, um ihre früheren Fehler wettzumachen. Sie brachten flinke, wie Edelsteine blinkende Krebse hervor, die die Vogonen fraßen, indem sie ihre Schalen mit Eisenhämmern zerschmetterten; hohe atmende Bäume von atemberaubender Schlankheit und Farbenpracht, die die Vogonen umhackten, um das Krebsfleisch darüber zu brutzeln; anmutige, gazellenhafte Geschöpfe mit seidigem Fell und feuchten Augen, die die Vogonen einfingen, um sich auf sie zu setzen. Sie waren als Beförderungsmittel aber unbrauchbar, weil ihre Rücken augenblicklich durchbrachen. Aber die Vogonen setzten sich trotzdem drauf.
So brachte der Planet Vogsphäre die traurigen Jahrtausende hin, bis die Vogonen plötzlich hinter die Grundbegriffe des interstellaren Reiseverkehrs kamen. Innerhalb weniger kurzer Vogjahre war auch der letzte Vogone zum Sternhaufen Megabrantis ausgewandert, dem politischen Zentrum der Galaxis, wo sie nun das ungeheuer einflussreiche Rückgrat des Geheimdienstes der Galaxis bildeten.
Sie versuchten, sich Bildung anzueignen, sie versuchten, sich Stil und gesellschaftlichen Anstand anzueignen, aber in fast jeder Hinsicht unterscheidet sich der moderne Vogone von seinen primitiven Vorfahren nur geringfügig. Jedes Jahr importieren sie von ihrem Heimatplaneten siebenundzwanzigtausend flinke, wie Edelsteine blinkende Krebse und verbringen eine saufselige Nacht damit, sie mit Eisenhämmern zu zerschmettern."

Die Vogonen sind ein Volk, das Bauflotten betreibt, mit denen sie Planeten sprengen um galaktische Bauvorhaben wie z.B. Hyperraumumgehungsstraßen zu ermöglichen.

Seit dem Bau der Herz aus Gold und ihrem brandneuen Antrieb sind diese Hyperraumumgehungsstraßen eigentlich sinnlos, doch niemand traute es sich Protestnik Vogon Jeltz zu informieren.

Ein Leiter eines solchen Raumschiffes ist P. Vogon Jeltz. Sein Auftrag ist die Zerstörung der Erde.
Arthur Dent und Ford Prefect können sich auf eines der vogonischen Schiffe retten, werden aber als blinde Passagiere entdeckt und ins Weltall geworfen.

Die vogonischen Raumschiffe erzeugen Schatten, die Wolken ähneln.


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© Ursa Minor Verlag - bei Abweichungen irrt immer die Wirklichkeit
Deutsches Anhalter Lexikon - © by Marco Mütz und Wolf Rödiger 2005-2007
letzte Änderung dieses Eintrages: 07. Mai 2005

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